Die zu hohe Sprechstimmlage
Um das Phänomen einer zu hohen Sprechstimmlage rein physiologisch verstehen zu können müssen wir zunächst mal auf die glottale Ebene gehen und dort untersuchen welche eher als unphysiologisch zu bezeichnenden und dadurch zu therapierenden Spannungsverhältnisse vorliegen.
Die Tonhöhe ob beim Sprechen oder beim Singen wird vor allen Dingen durch den Antagonismus zwischen dem äußeren Kehlkopf- bzw Stimmlippenspanner (m.cricothyreoideus) und dem internen Stimmlippenmuskel (m. vocalis) bestimmt. Die Qualität der Balance zwischen den Aktivitäten dieser beiden Muskeln bestimmt die Physiologie der Sprechstimmlage. Ist der Vocalis in der Dominanz, d.h. das Gleichgewicht dieser beiden Muskeln zu seinen Gunsten gestört, dann ist die Sprechstimmlage zu tief. Man könnte auch von einer Vocalis-Hyperfunktion sprechen. Ist hingegen der Antagonist zum Vocalis also der c.t. (s.o.) hyperaktiv, so ist die Sprechstimmlage zu hoch. Dieser Antagonismus ist zwar sehr einfach beschrieben doch veranschaulicht er zunächst einmal den groben Mechanismus und die sich daraus ergebende Tendenz des Vorgehens.
Bei der zu hohen Spechstimmlage, mit der wir uns hier beschäftigen wollen, gibt es aber neben der c.t. Hyperfunktion einige Mechanismen der Kompensation, die in diesem Zusammenhang wichtig sind beachtet zu werden.
Abb.1
die Funktionseinheit von c.t. und constrictor pharyngis inferior.
Man nennt diesen Zusammenhang auch den äußeren Kehlkopfsphinkter, der primär als externer Schutzmechanismus für die unteren Luftwege aber auch als Ventil zum subglottischen Druckaufbau bei größeren körperlichen Kraftanstrengungen oder einfach für extreme Stabilisierung fungiert. Bei einer Hyperfunktion dieses Sphinkters erleben wir eine zu hohe Sprechstimmlage und einen aufgehellten, flachen, eher scharfen Stimmklang. Im Zusammenhang mit entsprechenden äußeren Fehlhaltungen, die unten noch eingehender beschrieben werden, ist eine häufig begleitende Stimmstörung der dorsale Spalt. Dies ergibt sich aus der extrem hohen Spannung des c.t., gegen die der m.voc. nur wenig Chance hat den Stimmschluß herbeizuführen. Auch die im Bereich der processus vocales adduzierende Muskulatur (der laterale Schließmuskel cricoarytenoideus lateralis) ist selten fähig einer unphysiologisch hohen Spannung des c.t. eine zum Schluß führende souveräne Kraft entgegenzusetzen. So bleibt oft ein dorsaler Spalt.
die Funktionseinheit von Zungenrücken und constrictor pharyngis medius
In der Funktionalen Stimmtherapie nennt man diesen potentiellen Schließmechanismus auch das Luftkontrollventil. Auch auf dieser Ebene kann für größere Kraftanstrengung und/oder Druckaufbau ventilartig geschlossen werden. Im Sinne einer nicht Luftdruck- sondern Luftflußkontrolle erleben wir bei vielen Patienten einen rückverlagerten Stimmansatz, knödeliges Sprechen oder einfach nur einen künstlich abgedunkelten Sprech- oder Stimmklang. Bei der hier zu behandelnden zu hohen Sprechstimmlage haben wir es aber sekundär mit einer Hyperfunktion der Zunge zu tun. Entscheidend und in diesem Fall primär ist die Hyperfunktion der Rachenrückwand, in diesem Fall speziell der Teil der Rachenrückwand, der von dem mittleren Konstriktor gebildet wird. Wie auch bei dem oben beschriebenen Fall des äußeren Sphinkters handelt es sich bei dieser Hyperfunktion um eine Dysbalance, die sich durch Luftgeräusche sowohl in der Einatmung als auch in der Phonation auszeichnet. Diese Luftgeräusche entstehen durch Luftverwirbelung im mittleren bis tiefen Rachenraum, genau an der Stelle, an der Zungengrund (respektive Kehldeckel) und mittlerer Konstriktor den Rachenraum verengen.
die Funktionseinheit von velum und constrictor pharyngis superior
Diesen dritten Funktionszusammenhang zwischen dem Gaumensegel und dem oberen Konstriktor könnte man auch als nasalen Sphinkter bezeichnen. Er schließt den Nasenrachenraum gegen die Mundhöhle und den mittleren und tiefen Rachenraum. Dieser Mechanismus ist maßgeblich an einer kompensatorischen Hilfe für Tonhöhe beteiligt. Durch den Faserverlauf nach hinten oben ist der obere Konstriktor neben seiner Beteiligung am Schluckakt auch noch an dem permanenten Kehlkopfhochstand beteiligt, der zu einer Verkürzung und Verengung des Ansatzrohres führt. Das reduziert die Verstärkung also die Resonanz des Grundtones und des ersten Vokalformanten. Die Stimme klingt tendentiell hell, flach und nasal.
die Funktionseinheit von buccinator und constrictor pharyngis superior
Der Buccinator (oder auch Trompetermuskel, Breitspannner) ist einer von mehreren Antagonisten des orbicularis oris (des Lippenringmuskels). Nicht umsonst heißt dieser Muskel Trompetermuskel, denn gerade bei den höheren Blasinstrumenten wie der Trompete wird neben extrem hohem Luftdruck eine enorm hohe Breitspannung gebraucht. Diese Breitspannung, die die Lippen für die hohen Töne als quasi Phonationsorgan zur Verfügung stellt, wird durch den Buccinator organisiert. Da dieser Breitspanner aber wieder einen Funktionszusammenhang mit dem oberen Konstriktor bildet, bekommen wir bei seiner Kontraktion auch eine zunächst unwillkürliche Spannung auf den obersten Muskel der Rachenrückwand, den constrictor pharyngis superior. Durch die Hyperfunktion in diesem Sphinkter ist die Stimme eher breit, hell, flach und arm an echter Dunkelheit, Fülle und Wärme.
Abb.2
Die dorsalen Elemente der oben angeführten Funktionszusammenhänge werden von den Muskeln der Rachenrückwand gebildet. Diese stehen über den oben erwähnten Schluckreflex in einem direkten reflektorischen Zusammenhang. Das bedeutet für die Kontraktion eines dieser Muskeln, daß die anderen unmittelbar mit der gleichen Aktivität, nämlich Kontraktion reagieren. Ähnlich verhält es sich aber auch mit der Entspannung eines dieser drei Muskeln. Wird einer der drei Muskeln entspannt, gedehnt, so reagieren die anderen beiden Muskeln auch mit Tonussenkung. Diese Tatsache, daß die drei Muskeln der Rachenrückwand in einem reflektorischen Zusammenhang stehen, also sich gemeinsam kontrahieren wie auch sich gemeinsam entspannen machen wir uns in der Funktionalen Stimmtherapie zunutze.
Die vier oben angeführten Funktionszusammenhänge bieten gleichzeitig auch die theoretische Grundlage für vier grundverschiedene alle dem gleichen Ziel dienende Therapieansätze.
Wie so häufig in der Therapie funktioneller und pathologischer Stimmstörungen ist es auch bei der zu hohen Sprechstimmlage oft nicht sinnvoll am Problemorgan selbst zu arbeiten. Bei einer überhöhten Sprechstimmlage ist es selten effektiv nur tiefe Töne singen zu lassen oder besonders tief zu sprechen. Wir erleben in solchen Fällen häufig Verspannungen, die die Stimme eher dunkler klingen aber kaum tiefer werden lassen. Solche Verspannungen oder auch Hilfsspannungen sind z.B. Zungenrückverlagerung oder auch Zungengrunddruck nach unten (rückverlagerter Stimmansatz, Knödel, dunkler bis dumpfer Stimmklang). Klappt es aber wider Erwarten doch einfach nur tiefer sprechen oder singen zu lassen, so hat man eher ein leichtes Spiel. Das ist jedoch die seltene Ausnahme und ist häufig nur über den personalen oder den psychotherapeutischen / gestalttherapeutischen Weg zu erreichen.
Bei der Hypertonie des äußeren Kehlkopfsphinkters wie bei den anderen einseitigen Hyperfunktionen auch (siehe 2,3,4 ) handelt es sich um mangelnde Flexibilität innerhalb eines Antagonismus oder um einen unphysiologisch hohen Tonus innerhalb eines Synergismus. Die meisten Bewegungsantagonismen im Körper lassen sich in ihrer Funktionsbeschreibung als das Spiel oder die Balance zwischen Beugung und Streckung beschreiben. Das gilt in besonderem Maße für Muskelsysteme, die Knochen- oder Knorpelgelenke im Körper bewegen. Bezogen auf die vorliegende Stimmstörung handelt es sich bei dem System c.t. und m.voc. um einen solchen Antagonismus.
Alle Antagonismen im Körper stehen nun aber wieder in größeren funktionellen Zusammenhängen. So lassen sich alle Beuger und alle Strecker zu je einer übergeordneten Funktionseinheit zusammenfassen (Die Gemeinschaft aller beugenden Muskulatur nennt sich Beugeschlinge, die Gemeinschaft aller streckenden Muskulatur nennt sich Streckschlinge). Das bedeutet, daß tendentiell sämtliche Beugemuskeln des Körpers aufeinander reagieren sowie auch sämtliche Strecker aufeinander reagieren. Beuge ich also ein Gelenk im Körper so gehen neurologische Impulse zu anderen Beugern. Die Folge ist entweder die Beugung anderer Gelenke im Körper, wenn der Impuls stark genug ist und die Durchlässigkeit dies zuläßt oder auch nur eine Tonusveränderung zugunsten eines Beugers in einem Antagonismus, die sich allerdings aufgrund der Schwäche des Impulses noch nicht als Bewegung auswirkt. Das gleiche gilt für die Streckung in einem Gelenk. Ein einprägsames Beispiel für eine solche Reaktion von nur-Beugern oder in diesem Fall nur-Streckern ist die Reaktionskette, die im Körper erfolgt, wenn wir dem Impuls nachgeben um nach oben zu schauen. Zunächst bewegen sich die Augen nach oben, dann folgen die Augenbrauen, dann folgt der gesamte Kopf durch die Nackenmuskeln gesteuert. Stehen wir, und das Objekt unserer Aufmerksamkeit ist direkt über uns, dann richtet sich eventuell noch der Brustkorb auf und wir gehen ins Hohlkreuz...
Nun sind alle Impulse, die in einem Beuger oder Strecker eines Gelenkes eine Tonusveränderung hervorrufen, Impulse, die gleichzeitig die Balance und die Flexibilität in der Muskulatur dieses Gelenkes also auch die Balance und Flexibilität seines Antagonismus verändern. Aufgrund der ganzkörperlichen Zusammenhänge (Streckschlinge / Beugeschlinge) ist es durchaus möglich Gelenke, die sehr weit vom Problemorgan entfernt liegen, zu flexibilisieren und damit einen direkten Einfluß auf die innere und äußere Kehlkopfmechanik zu nehmen. Für die verschiedenen antagonistischen und auch synergistischen Systeme auf glottaler Ebene gibt es nun aber verschieden günstige Ansprechpartner. Das bedeutet, daß es Muskelsysteme gibt, die in einem direkten physiologischen Zusammenhang stehen z.B. über einen uralten Reflexbogen wie den Saugreflex, den Greifreflex, den Einatemreflex oder den Schreitreflex. Das bedeutet, daß man durch die Auswahl der Gelenke, an denen man z.B. tonusregulierend, flexibilisierend oder auch aktivierend arbeitet, den Effekt und die Effizienz der Therapie entscheidend beeinflussen kann. Da es, wie oben schon erwähnt, selten sinnvoll ist direkt am Symptom zu arbeiten, in diesem Fall dem Patienten zu sagen, er solle einfach tiefer sprechen, machen wir uns z.B. solche funktionellen Zusammenhänge zunütze, die oben unter 1-4 beschrieben sind.
ad 1) Der äußere Kehlkopfspinkter bestehend aus dem c.t. und dem constrictor pharingis inferior ist bei erhöhter Sprechstimmlage in der Regel unphysiologisch hoch verspannt. Der c.t. spannt die Stimmlippe ohne daß diese entsprechend gegenspannt. Der c.ph.inf. fixiert den Kehlkopf nach dorsal und verengt durch seine unphysiologisch hohe Spannung den Arybereich. Diesen Zustand zu ändern ist eines der wichtigsten und zentralsten Ziele in der Therapie. Durch den Reflexbogen des Einatemreflexes ist es möglich die Rachenrückwand zu entspannen, sogar zu dehnen. Die Aktivität einer vitalen Einatmung führt über eine Kette von Muskeln bis hin zur inneren Kehlkopfmuskulatur. Der Weg ist grob schematisch folgender: Kontraktion des Zwerchfells, der äußeren Zwischenrippenmuskulatur, der dorsalen Rippenheber, der Rippenheber, der Kehlsenker und als letztes Glied in dieser Kette des internen Stimmlippenmuskels, also des Vocalis. Sämtliche Aktivitäten, also Tonuserhöhungen in dieser Kette haben natürlich auch reflektorische Tonussenkungen zur Folge. Kontrahiert das Zwerchfell, dann entspannt sich der Bauch, kontrahieren sich die äußeren Zwischenrippenmuskeln und die Rippenheber, geben die intimen und die internen Zwischenrippenmuskeln nach, kontrahieren sich die Kehlsenker, geben die Kehlheber nach (also auch die Rachenrückwand bestehend aus den drei Konstriktoren), kontrahiert sich der Vocalis, so gibt sein Antagonist der c.t. nach, somit auch dessen Synergist der c.ph.inf.
Auf diesem Weg werden also gleichzeitig der Vocalis kräftigend als auch der c.t. tonussenkend beeinflußt.
Therapie konkret: Ziel: Vitalisierung der Atmung
- Vitalisierung der Einatmung durch Atemmassage
Bewegung der Arme in der Einatmung nach oben
Gehen mit Heben der Beine mehr als gewohnt (Storchengang)
Bewegung der Beine bis hin zum Beinschwingen
Öffnung des Mundes für die Einatmung mit Unterkiefer Atlas-Gegenbewegung
ad 2) Der funktionelle Zusammenhang des Zungenrückens mit dem constrictor pharyngis medius hat wie oben beschrieben die Funktion der Luftkontrolle oder auch die Aufgabe beim subglottischen Druckaufbau mitzuhelfen. Ein weiterer Zusammenhang besteht durch die reflektorische Verknüpfung mit den anderen Muskeln der Rachenrückwand (Schluckakt) also auch mit dem c.ph.inf. und dessen Synergist dem c.t., dem äußeren Kehlkopfspanner. Aufgrund dieser beiden funktionellen Verknüpfungen ist es ein zentrales Ziel der funktionalen Stimmtherapie diesen supraglottale Sphinkter zum Abbau seiner Luftflußkontrolle und dadurch meistens auch seiner Luftflußreduktion zu bewegen.
Phonation mit vorgeschaltenen Frikativen, wie, wo, sie, so...
Zungenflexibilisierung über Artikulationsbewegungen z.B. von a-ä-e-i-j, o-ö, u-ü-i ...
ad 3) Der nasale Sphinkter ist einerseits in seiner Funktion als solcher in das Problem einer zu hohen Sprechstimmlage involviert andererseits ist die Hyperfunktion des c.ph.sup. eine kompensatorische Hilfe für die Tonhöhe selbst. Da der obere Konstriktor den steilsten Faserverlauf der Rachenrückwand hat ist er gleichzeitig auch der effektivste Kehlkopfheber der Rachenrückwand. Aus dieser Ansammlung funktioneller Eingebundenheiten ergeben sich folgende mögliche therapeutische Schritte, wobei diese nicht in einer Reihenfolge zu sehen sind.
Therapie konkret: Ziel: Tonussenkung im c.ph.sup.
summen mit m, n, ng
sanfter Übergang zwischen Vokalen und Nasalen (und umgekehrt)
glissando nach unten
Aktivierung der Kehlsenker überVertiefung der Einatmung (s. auch ad 1)
ad 4) Der Funktionszusammenhang des Breitspannens des Lippenringes durch
den Buccinator mit der Beteiligung der Rachenrückwand läßt folgende
therapeutischen Möglichkeiten folgerichtig erscheinen:
Therapie konkret: Ziel: Tonussenkung im m.buccinator
ausstreichen der Wangen nach vorn (auch in der Einatmung)
zunächst übertriebene gymnastische Bewegungen zwischen u und i (später immer feiner werdend)
durch gerundete Lippen Luft einsaugen
auf o oder u einatmen und auf o oder u in Ausatmung phonieren
nach gerundeter Einatmung auf o oder u anlautende Silben phonieren
mit Fingern an den Mundwinkeln sprechen, singen
Allgemeine Hinweise zur Therapie der unphysiologisch hohen Sprechstimmlage
Die zu hohe Sprechstimmlage hat in den meisten Fällen einen überhöhten Tonus in streckender Muskulatur der gesamten Wirbelsäule. Nicht nur allgemein die Streckung der HWS sondern eine sehr häufige Überbetonung der Nackenverspannung im Bereich des Atlasgelenkes führen zu dessen Fixierung. Dadurch sind beugende Bewegungen ob im kleinen oder ganzkörperlich für den Patienten zunächst ein eher fremdes Bewegungsmuster. Des öfteren ist auch eine Tendenz zur Progenie feststellbar. Im Bereich der Füße ist beim Stehen eine deutliche Überspannung in den Waden, also eine deutliche Schwerpunkt-Vorverlagerung eine häufige Begleiterscheinung. Auch in direktem funktionellen Zusammenhang zu der zu hohen Sprechstimmlage stehen abgespreizte Daumen und gestreckte kleine Finger. All diese äußerlich zu beobachtenden Auffälligkeiten lassen sich unter dem oben schon beschriebenen Begriff der Streckschlinge zusammenfassen.
Therapie konkret: Ziel: Flexibilisierung, Balance, Tonussenkung in folgenden
Gelenken:
- Sprunggelenke (Übungen zur Balance im Stehen)
Sanfte Bewegungen in folgenden Gelenken
Knie
LWS
HWS
Atlas
Gegenbewegung in Atlas und Unterkiefer
Daumensattelgelenk
Sanfte Bewegungen zur Unterstützung von Rundung (bzw vom Nachgeben aus der Streckschlingen-Hyperaktivität) u.a. im Atlas durch z.B.:Augenbewegungen auf und abwärtsFlexibilisierung der Augenbrauenmuskulatur (heben/senken)Einatmung, Lippenringrundung und Augen sinken lassen synchronisieren